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Combat Power 650W vs. Super Flower Amazon 450W - Billig oder lieber mehr hinlegen?

Vorwort

Bei Netzteilen stellt sich häufig die Frage, warum kostet ein 700W Netzeil von Hersteller A weniger als ein 400W Netzteil von Hersteller B? Wenn ich bei Hersteller A mehr Leistung bekomme für weniger Geld, dann kann ich doch auch das Günstigere nehmen! Dazu liest man sehr häufig: „Ich habe mir ein billiges Netzteil gekauft, das hat sehr viel Leistung und ich bin damit äußerst zufrieden damit, ich verstehe auch nicht, warum immer alle davon abraten.“
Auch werden von vielen Händlern häufig große (leistungsstarke) Netzteile für wenig Geld verbaut.
Also kann der potentielle Käufer doch nicht so falsch liegen mit seiner Entscheidung das billige Netzteil zu nehmen, oder doch? Dies wollen wir nun versuchen herauszufinden, indem wir 2 Vertreter ins Rennen schicken, auf der Seite der günstigen Netzteile, das von Händlern häufig verbaute Combat Power mit 650W (ca. 30-35€), auf der anderen Seite, das im Forum häufig empfohlene, SuperFlower Amazon mit 450W (ab ca. 40€).
Und nun Ring frei für die erste Runde;-)

Technische Daten

Noch in der Verpackung


Und nun ausgepackt:


Combat Power


Das Netzteil kommt in einem schlichten, quadratischen Karton. Darin befinden sich Neben dem Netzteil noch ein Kaltgerätestecker und 4 Befestigungsschrauben. Ein sehr spartanischer Lieferumfang also. Das Netzteil selbst ist schwarz mit einem Silberfarbenen Lüftergitter. An der Rückseite befindet sich ein Schalter mit dem sich die Stromzufuhr unterbrechen lässt. Zusätzlich lässt sich die Lüfterdrehzahl einstellen, hier gibt es die Möglichkeit Auto/Low/High. (A/L/H) Stellt man den Lüfter auf „Low“, ist das Netzteil zwar wahrnehmbar, aber nicht störend, während auf Schalterstellung „High“ der Lüfter richtig loslegt und unüberhörbar ist. Nur so richtig funktionieren will diese Lüftersteuerung nicht, stellt man auf Low dreht selbst unter Last der Lüfter hoch und bei ca. 300W Belastung ist kein Unterschied mehr auszumachen zwischen High und den anderen beiden Schalterstellungen, daher macht diese Funktion recht wenig Sinn.
Die Leitungen selbst sind nicht gesleeved, weshalb der Luftstrom unter Umständen behindert werden kann.



Alle Leitungen sind am Netzteil befestigt, folgende Anschlüsse stehen zur Verfügung:
-24Pin ATX
-2*4-Pol 12V Zusatzstecker
-6/8-Pol PCIe-Stecker
Kabelstränge
-1*2SATA
-2*2Molex(ein Strang mit Floppy Anschluss)

Hier Stellt sich nun die Frage, wie mit diesen wenigen Anschlüssen die zur Verfügung stehende Leistung an den Mann bzw. die Hardware zu bringen. 650W Reichen an sich Bequem um ein Crossfire bzw. Sli Gespann zu befeuern, aber es ist nur ein PCIe-Stecker vorhanden, und Viele Adapter lassen sich auch nicht anschließen. Zudem nur 2*Sata erscheint auch wenig. Zu Gute halten kann man dem Netzteil die Ausziehhilfen an den Molexsteckern.

Typenschild:
+3,3V: 28A
+5V: 28A
+3,3, +5V Combined Power 150W
+12V1: 18A
+12V2: 18A
+12V3: 18A
+12V4: 18A
+12V Combined Power 550W
+5VSB: 2,5A
-12V: 0,8A
Klingt schon mal sehr vielversprechend, Hauptleistung auf den 12V Schienen, keine üppigen 3,3V bzw. 5V Schienen, eher der Leistung angemessen. Zusätzlich verfügt das Netzteil noch über eine aktive PFC.

SuperFlower

Das Amazon kommt in einem Farbenfrohen Karton daher auf welchem Wasser und Bäume mit dem Netzteil zusammen abgebildet sind. Öffnet man diesen befindet sich darin das Netzteil, ein Kaltgerätestecker, 4 Rändelschrauben und einer mehrsprachigen Anleitung(darunter auch Deutsch).
Das Netzteil ist komplett in mattem Schwarz gehalten. Auf der Rückseite befindet sich noch ein Ein/Aus-Schalter. Alle Leitungen sind blick dicht gesleeved.




Die Leitungen sind nicht abnehmbar und es gibt folgende Anschlussmöglichkeiten:
-24Pin ATX
-2*4-Pol 12V Zusatzstecker
Kabelstränge
-6/8-Pol + 6Pol PCIe-Stecker
-2*3SATA
-2*3Molex(ein Strang mit Floppy Anschluss)
Es stehen also genügend Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Besonders Positiv: beide PCIe-Stecker befinden sich an einem Strang, somit muss zu einer Grafikkarte, welche 2 Anschlüsse benötigt, auch nur eine Leitung gelegt werden. Einziger Wermutstropfen sind die fehlenden Ausziehhilfen.

Typenschild:
+3,3V: 20A
+5V: 24A
+3,3, +5V Combined Power 140W
+12V1: 15A
+12V2: 15A
+12V3: 16A
+12V4: 16A
+12V Combined Power 396W
+5VSB: 2,5A
-12V: 0,5A
Die Anzahl der 12V Schienen kommt einem hier etwas viel vor, aber im Großen und Ganzen macht eine solche Aufteilung durchaus Sinn, wie man Später sehen wird. Das Netzteil besitzt ebenfalls eine aktive PFC und zusätzlich das 80+ Bronze Zertifikat.

Blick auf die Elektronik

Combat Power

Lüfter

Bei dem Lüfter handelt es sich um ein 120mm Modell von Dynaeon und trägt die Bezeichnung DF121225SM, die Leistungsaufnahme beträgt bis zu 5,4W. Bereits bei 300W Leistungsaufnahme des Netzteils dreht der Lüfter auf, sodass es keinen Unterschied zur Einstellung „High“ gibt.


Eingangsfilerung:

Direkt nach dem Eingang kommt der Schalter, welcher nur einpolig ist. Danach folgen ein X-Kondensator zwischen Leiter und N geschaltet, sowie 2 Y-Kondensatoren welche Leiter bzw. N und PE geschaltet sind. Danach geht es zum PCB dort zu finden sind eine Schmelzsicherung (Überstromschutz - Schwarz ummantelt) und überraschenderweise ein MOV (Überspannungsschutz - Rot ummantelt). Dazu gibt es noch 2 Strom kompensierende Drosseln (um einen grünen Kern gewickelt), sowie einen X-Kondensator (rechteckig, gelb) und 2 Zusätzliche Y-Kondensatoren (oben rechts am PCB in Blau).


PFC und Primärkondensator

Es geht weiter zur Gleichrichterbrücke (schwarz), welche keinen Kühlkörper besitzt. Dahinter befindet sich die Spule der aktiven PFC sowie ein 50µF Kondensator von Teapo, spezifiziert auf 105°C und einer Spannungsfestigkeit von 400V. Der Kondensator stammt aus der SEK Reihe und besitzt eine LoadLife von gerade mal 1000h. Load Life ist aber nicht mit Lebensdauer gleich zu setzen, das bedeutet lediglich, dass nach dieser Zeit eine Änderung der Kapazität um max. 20% stattgefunden hat, bei der angegebenen Temperatur, bei geringeren Temperaturen ist die LoadLife größer. Angesichts eines 650W Netzteils erscheinen zudem 50µF äußerst gering.


Ausgangsfilterung

Auch hier ist wie bei vielen Netzteilen eine Gruppenfilterung vertreten. Auch zu sehen der Sicherungschip PS113 (bei grauer Leitung) der die einzelnen schienen auf Über- bzw. Unterspannung überwacht.



Interessant ist jedoch das 2. Bild. Laut Typenschild wurden 4*12V Schienen angegeben auf dem PCB sind nur 12V1 und 12V2 (gelbe Kabelstränge) zu finden, wovon nur der 12V Zusatzstecker der CPU mit der 12V2 versorgt werden. Alle anderen Geräte hängen an der 12V1. Insgesamt scheint jedoch das Komplette PCB aufgrund der Ausmaße (Der erste Gedanke beim Öffnen: „Ist ja niedlich“) und der Dimensionierung der Bauteile nicht für 650W geeignet zu sein. Lassen wir uns mal überraschen.

SuperFlower

Lüfter

Der Lüfter (140mm) stammt von Globefan und trägt die Bezeichnung RL4B81402512M. Max Leistungsaufnahme ist 3,6W. Im Lüfter befinden sich 4 Blaue LED´s, welche allerdings nicht abschaltbar sind. Im Idle ist der Lüfter unhörbar, unter Last jedoch wahrnehmbar aber keinesfalls laut und wird durch die anderen Komponenten „übertönt“. Insgesamt ist der Lüfter weder laut noch störend.




Eingangsfilerung:

Zuerst lässt sich eine Platine entdecken, auf welcher 2Y-Kondensatoren, ein X-Kondensator und eine Drossel befestigt sind. Danach geht es direkt zum Schalter, welcher Sowohl den Leiter als auch N an bzw. abschaltet. Danach geht es weiter zur Platine auf der eine Schmelzsicherung zu sehen ist. Ein MOV ist leider nicht vorhanden. Auf der Platine lassen sich noch ein X-Kondensator, eine Drossel und 2 blaue Y-Kondensatoren erblicken.




PFC und Primärkondensator

Die Gleichrichterbrücke wurde am Mittleren Kühlkörper befestigt (zu sehen über der Platine, welche die PFC steuert), welcher etwas größer dimensioniert ist als in anderen Netzteilen. Die Spule der aktiven PFC wurde mit Kunststoff ummantelt um Spulenfiepen zu verhindern. Danach folgt ein 330µF Primärkondensator von NipponChemicon. Der Kondensator ist auf 105° spezifiziert und besitzt eine LoadLife von 3000h (KMM-Reihe)


Ausgangsfilterung






Hier wieder Gruppenfilterung und der PS113. Jedoch sind diesmal wirklich 4*12V Schienen (siehe Bild2) vorhanden. Wie bereits geschrieben erscheint das für ein 450W Netzteil eine hohe Anzahl, jedoch wurden diese Sinnvoll aufgeteilt. Eine Schiene versorgt den 8-Pin Zusatzstecker für die CPU, eine den 24Pin ATX, eine Schiene ist für die PCIe Anschlüsse zuständig und die letzte Schiene für die Peripherieanschlüsse (SATA+Molex). Insgesamt macht die Platine einen guten Eindruck und wirkt sauber verarbeitet. Jedoch ist eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Widerständen zu sehen welche nicht gerade für die Effizienz fördernd sind, trotzdem hat man es hier mit einem 80+Bronze Netzteil zu tun.

Messungen

Testkonzept

Im Internet kursieren viele Tests von Netzteilen, manche werden mit professionellen Teststationen ausgeführt, andere werden in einen PC eingebaut und durchleben ein paar Laststufen, häufig sind mir dabei in letzer Zeit Systeme mit einem Dualcore und einer Mittelklassengrafikkarte begegnet.
Eine solche Karte ist durchaus in der Lage schon etwas Leistung zu ziehen, aber darüber wird ein 500W Netzteil nur müde lächeln, dazu ein Dualcore… solche Konfigurationen bringen das Netzteil nicht mal ansatzweise an die Belastungsgrenze , und eine derart geringe Auslastung bescheinigt den Netzteilen dann stabile Spannungswerte, leiser Betrieb usw.. Sogut wie jedes Preisgünstige Netzteil der 500-600W Klasse würde damit fertig werden, diese Tests sagen rein gar nichts über ein Netzteil aus. Eine professionelle Teststation dagegen kann die Leitungen einzeln belasten und liefert dementsprechend die Spannungsverläufe, allerdings sollte man bedenken, dass in der Praxis gerade die 3,3 und die 5V Leitung kaum beansprucht werden, auch wenn diese immer bis zum Anschlag durchgefahren werden. Dafür ist es aber ein Leichtes Ergebnisse zu bekommen und auch den Wirkungsgrad bei verschiedenen Laststufen zu ermitteln. Jedoch übersteigt so eine Teststation, mit Anschaffungskosten im 4-Stelligen Bereich, etwas das Budget und auch den Nutzfaktor. Deshalb wird folgendermaßen vorgegangen:
Man nehme ein Board, vorzugsweise ein CrossfireBoard, nehme eine Leistungshungrige CPU und übertakte sie, damit sie noch mehr Leistung benötigt. Dazu noch 2 Grafikkarten auf das Board und übertakte sie, sobald die CPU mit Prime95 und die Grafikkarten mit dem Furmark ausgelastet werden kommt hier schon eine annehmbare Summe an Verbrauch zusammen.

Testsetup im Detail:
- Phenom II 965 C2 140W @3,9GHz
- Gigabyte MA790GP-DS4H
- 4GB OCZ PC2-1066 Platinium
- 4890 für mittlere Belastung
- 4830+4890CF für Maximale Belastung
Mit dieser Hardware können durch Übertaktung und im CF-Betrieb sehr hohe Lasten erreicht werden.

Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:

Ergebnisse

Bitte Beachten: auf der X-Achste befindet sich die Leistungsaufnahme des Kompletten Systems inkl. Verlustleistung des Netzteils.

Combat Power

Verlauf der beiden 12V Schienen


Verlauf 5V


Verlauf PFC



Der Standbyverbrauch lag bei 2,1W
Bei 518W an der Dose (ca. 400W Leistungsaufnahme des Systems) wurde der Test abgebrochen, da hier die Toleranz für 12V Unterschritten wurde. Ab da machte es keinen Sinn das Netzteil noch weiter zu belasten, dies hätte zu einem Instabilen System geführt. Somit bestätigt sich der Verdacht, dass das Netzteil nicht für 650W ausgelegt ist, sondern ihm bereits bei 400 Watt Last die Puste ausgeht. Auf einen Test mit CF wurde deshalb auch verzichtet.

SuperFlower

Verlauf der 12V Schienen


Verlauf 5V


Verlauf PFC



Hier lag der Standbyverbrauch ebenfalls bei 2,1W Sehr überraschend zeigt sich die Stabilität der 12V Leitungen, auf diesen ist so gut wie kein Abfall zu verzeichnen. Selbst von einem CF-Gespann liesen sich die Spannungen nicht beeindrucken.


Bei der Leistungsfaktor korrektur gibt es bei beiden netzteilen nichts auszusetzen, das Superflower erreicht einen Spitzenwert von 0,98, das Combat Power sogar 0,99.

PFC/Leistungsfaktorkorrektur:

Immer wenn Spulen oder Kondensatoren zum Einsatz kommen, kommt es zu einer Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung die dazu führt dass neben der Wirkleistung auch Blindleistung entnommen wird. Die Phasenverschiebung drückt man als Winkel aus, dem sog. Phasenwinkel (Phi).
Der cos des Phasenwinkels nennt sich Leistungsfaktor. Ziel der Leistungsfaktorkorrektur ist es diesen möglichst nahe 1 zu bringen.
Warum macht man das?
Dem Netz wird eine Leistung entnommen, die sog. Scheinleistung. Die Scheinleistung(S) ist die Wurzel der addition der Quadrate von Blindleistung (Q) und Wirkleistung(P), anders ausgedrückt S²=Q²+P². Der Wirkleistungsanteil ist der Teil der tatsächlich benötigt wird, der Blindleistungsanteil wird wieder „zurückgeschickt“. Auf den ersten Blick mal kein Problem wird der Normalverbraucher denken, aber Transformatoren, Leitungen usw. werden dadurch stärker belastet. Um die Belastung zu reduzieren muss man die Scheinleistung möglichst gering halten, um dies zu erreichen versucht man den Blindleistungsanteil so weit wie möglich zu kompensieren. Je kleiner die Blindleistung desto kleiner auch der Phasenwinkel und desto größer der Leistungsfaktor. Ideal wäre wie genannt der Leistungsfaktor 1 da hier der Phasenwinkel 0° beträgt und nur die Wirkleistung dem Netz entzogen wird.
Zusätzlich entstehen bei einem Schalternetzteil sog. Oberwellen, die den sinusförmigen Verlauf verzerren, diese Oberwellen können für Störungen in anderen Geräten sorgen. Die PFC versucht ebenfalls noch diese Oberwellen herauszufiltern, damit wieder ein nahezu sinusförmiger Verlauf entsteht.

Effizienz

Da beide Netzteile identische Belastungen sekundärseitig durchgelaufen sind lassen sich nun die Primärleistungen übereinander legen. Anfangs ist das Combat sogar leicht besser als das SuperFlower, jedoch ändert sich das in höheren Lastbereichen. Dort gibt es bis zu 40W unterschied, bei identischer Last am Netzteil.


Fazit

Ja was bleibt letztendlich festzuhalten? Nicht überall wo 650W draufsteht sind auch 650W drin. Bis auf wenige Kleinigkeiten versagte das Combat Power auf ganzer Linie. Angefangen bei den Anschlüssen, über den viel zu kleinen Primärkondensator bis hin zu den fehlenden beiden 12V Schienen (4 wurden auf dem Typenschild angegeben, jedoch sind nur 2 physikalisch vorhanden). Dies ist für den Laien bzw. den eingangs erwähnten potentiellen Käufer allerdings nicht zu erkennen, er muss sich hier auf das Typenschild verlassen. Doch damit nicht genug, der Lüfter und der massive Spannungseinbruch tun ihr Übriges damit das Netzteil durchfällt. Da trösten auch der gute PFC Verlauf und die gute Effizienz im niedrigen Lastbereich nicht darüber hinweg.

Das SuperFlower dagegen überzeugt in allen Bereichen, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie die nicht abschaltbaren LED´s oder der fehlende MOV gibt es nichts daran auszusetzen. Der Spannungsverlauf ist nochmal besonders hervorzuheben, der Verlauf der 12V Schienen gestaltet sich als äußerst stabil, Einbrüche sind so gut wie gar nicht vorhanden. Beeindruckend in dieser Preisklasse (ab 40€) ist ebenfalls der Primärkondensator von Nippon Chemicon, welcher zudem eine ca 7-fache Kapazität des Combat Power aufweist.

Fazit also, lieber ein Paar € mehr hinlegen, dafür erhält man auch was versprochen wird.
Zudem benötigen die wenigsten PC´s überhaupt 650W oder mehr. 400-500W sind für die meisten PC´s weit mehr als ausreichend.

Pro und Contra (Kurzübersicht)
Combat Power 650W
Gefallen hat

- Ausziehhilfen
- MOV (Überspannungsschutz primärseitig)
- PFC-Verlauf

Gefallen hat nicht:
- nur 2 statt der 4 angegebenen 12V Schienen
- Starker Einbruch der Spannungen die zu vorzeitigem Abbruch der Belastung führten.
- zu wenige Anschlüsse
- zu gering dimensionierte Bauteile sowie Platine die nicht den Eindruck eines 650W Netzteils erweckt.
- lauter Lüfter, wird auch durch die „Lüftersteuerung“ nicht verbessert
- Leitungen nicht gesleeved

Super Flower Amazon 450W
Gefallen hat
- durchdachter Aufbau
- Stabile Leitungen
- Anschlussvielfalt
- kaum wahrnehmbar im Idle und nicht Laut unter Last
- alle Leitungen gesleeved

Gefallen hat nicht:
- fehlender MOV
- Fehlende Ausziehhilfen
- LED´s am Lüfter nicht abschaltbar


Das SuperFlower Amazon liefert für den gebotenen Preis eine gute Leistung ab und leistet sich nur wenige schwächen, deshalb verleihen wir dem SuperFlower Amazon unseren Silver-Award

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Zur Diskussion dieses Artikels: http://www.computerforum.de/thread.php?threadid=129236

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