Einführung in Pascal

Dies ist eine Einführung in Programmiersprache Pascal. Das Tutorial soll in den einfachen Syntax der Programmiersprache Pascal einführen und somit als eine solide Grundlage für die angestrebte GUI-Programmierung mit Delphi oder Lazarus dienen.

Warum Pascal

Pascal und seine Dialekte zeichnen sich durch einen unübertroffenen einfachen Syntax aus und sind somit sehr leicht zu erlernen. Der Syntax dieser Sprache zeichnet sich dadurch aus, dass der Code auch für Menschen, die nicht programmieren können, lesbar ist und deshalb auch weitaus anschaulicher als ein kryptisch überladener C++ Code.

Z.B.:

program HelloWorld;
 
begin
  WriteLn('HelloWorld');
  ReadLn;
end.

Dieser Code gibt den Text „HelloWorld“ auf der Konsole bzw. im Terminal aus

Außerdem ist Pascal ein echter Sprinter und kann sich durchaus mit Sprachen wie C/C++ in Sachen Performance messen, wobei man eingestehen muss, dass C++ in vielen Fällen durchaus „die Nase vorne hat“. Jedoch andere Sprachen, wie z.B. Java, C# und Visual Basic werden bei einem guten Programmierstil von Pascal „gnadenlos abgehängt“.

Neben der Geschwindigkeit spricht aber auch noch das breite Anwendungsfeld von Pascal für die Sprache. Man kann Pascal quasi in allen Anwendungsgebieten finden. Egal ob Datenbank, Netzwerk oder GUI-Programmierung - Pascal und seine Dialekte haben auf alles ihre Antwort.

Zusammengefasst kann man sagen, dass folgende Punkte für Pascal sprechen:

  1. Der einfache Syntax
  2. Die Geschwindigkeit
  3. Das breite Anwendungsfeld

Welcher Dialekt

Im vorrausgegangenen Text wurden schon mehrmals Hinweise auf verschiedene Pascaldialekte gegeben. Wenn man nun nach Pascal als Programmiersprache „googlen“ würde, wäre man als Anfänger auf Grund der breiten Auswahl an Dialekten bestimmt ein bisschen verwirrt, zumal auch keiner dieser Dialekte einfach nur Pascal heißt. Damit man nun die Beispiele aus diesem Tutorial am heimischen PC auch nachvollziehen kann ist ein Compiler für einen dieser Pascaldialekte notwendig. Alle Codebeispiele, die in diesem Tutorial aufgeführt werden, sind unter FreePascal im TurboPascal-Kompatiblitätsmodus kompiliert und getestet worden. Sprich: Die Codebespiele sind in TurboPascal geschrieben! Aus diesem Grund liegt es nahe auch den gleichen Compiler zu verwenden. Zu finden ist dieser auf der Projekthomepage von FreePascal. Alternativ bietet sich auch der original TurboPascal-Compiler von Borland an. Hier ist jedoch unbedingt anzumerken, dass der original Compiler von Borland veraltet und nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik ist. Er ist zusätzlich nicht für ein modernes Windowssystem entwickelt und es können aus diesem Grund Kompatiblitätsprobleme auftreten.

Tipp: Um komfortabler mit dem Compiler arbeiten zu können bietet sich die Verwendung einer IDE an. Beide angesprochenen Compiler bringen zwar eine IDE von Haus aus mit, aber diese IDEs arbeiten in der Konsole und sind deswegen weniger komfortable. Aus diesem Grund ist Lazarus eine gute Alternative. Lazarus bringt je nach Version den FreePascal-Compiler direkt mit.

Welches Betriebssystem

Wenn man sich für den FreePascal-Compiler entschieden hat, dann steht einem die Wahl des Betriebssystems so gut wie offen. FreePascal unterstützt alle gängigen Betriebssystem, wie z.B. Windows, Linux, Mac OS und FreeBSD. Der oben angesprochene original Compiler läuft nur unter DOS und Windows.

Das erste Programm

Der Quellcode für das erste Programm, was quasi jeder Programmierer schonmal in seiner Laufbahn geschrieben hat, steht bereits schon in diesem Tutorial. Es ist das „HelloWorld“-Programm aus dem Kapitel „Warum Pascal“. Damit der Code auch klar wird und jeder ihn verstehen kann, wird er hier nochmal wiederholt und genau erläutert, damit nachher keine Fragen offen bleiben. Desweiteren werden hier alle Schritte erklärt, wie man das Programm kompiliert und so eine lauffähige .exe-Datei erzeugt.

Hier ist der Code:

program HelloWorld;
 
begin
  WriteLn('HelloWorld');
  ReadLn;
end.
baustelle/einstieg_in_pascal.txt (44 mal geladen) · Zuletzt geändert: 07.01.2014 23:29 (Externe Bearbeitung)
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